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Weißkopfseeadler

WeißkopfseeadlerDer Weißkopfseeadler ist die schönste, machtvollste und majestätischste Kreatur, die Gott geschaffen hat. Die Kopf- und Schwanzfedern des Vogels sind schneeweiß. Die bernsteinfarbenen Augen sind von gelben Ringen umrahmt, die Federn braunschwarz gesprenkelt, die Flügelspannweite reicht bis zu 2,40 Meter und die scharfen, machtvollen Klauen glänzen goldgelb. Ein atemberaubender Anblick. Der Weißkopfseeadler steht unter Artenschutz, dass bedeutet nicht nur, dass die Vögel geschützt sind, sondern auch ihre Federn, die Nester, die Eier und das Gelände um den Adlerhorst. Die Könige der Lüfte halten sich stets im Bereich von Flüssen, Seen und Meeresküsten mit gutem Fischbestand und Wasservögeln auf. Die Weißkopfseeadler sind treu, sie paaren sich auf Lebenszeit, teilen sich die Arbeit mit dem Nachwuchs und sind damit ein Vorbild für das moderne und traditionelle Familienmodell gleichermaßen.

In den letzten Jahren stieg die Anzahl der Raubvögel merklich an. Nach Vogelzählungen im Jahr 2017 gab es in Schweden 800 brütende Paare an Seeadlern und 700 Paare an Königsadlern, was allerdings zum Rückgang einiger Entenarten führte, die eine bevorzugte Beute der großen Raubvögel sind. Ein ausgewachsener Seeadler benötigt durchschnittlich etwa 500g Fleisch oder Fisch pro Tag.

Einmal im Jahr gehen die Fische zum Laichen auf Wanderschaft. Über kleine Bäche zieht es sie zu Seen im Landesinneren. Seeadler kennen solche Stellen genau. Verlockende Plätze, denn es ist bequemer zu Fuß, als aus der Luft zu jagen. Besonders dort, wo Felsen den Lauf des Wassers einengen. Es ist nicht leicht, bei dem stark strömenden Wasser den richtigen Moment abzupassen. Vor allem, wenn zum Ende der Laichzeit nur noch wenige und meist kleine Fische wandern.

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