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Der Schärengarten von Blekinge

Schwedens südlichster Schärengarten besteht aus 1993 Inseln, Schären und Koben - von Hasslö im Westen bis zu Utlängan im Osten. Der Schärengarten von Blekinge bietet bezaubernde Buchten mit Bademöglichkeit. Von der Stadt Karlskrona aus, die auf 33 Inseln errichtet ist, gelangt man in den östlichen Schärengarten, zu den großen Inseln und flussaufwärts nach Nättraby.

Pulverturm

Pulverturm in Karlskrona

Das Kastell von Karlshamn ist unmittelbar vor dem Gasthafen gelegen und weiter östlich liegen Tärnö und Tjärö. Die grüne Insel Tärnö  mit einem malerischem Fischerdorf hat eine große Geröllhalde und einen Aussichtsberg, von dem aus man an klaren Tagen die halbe Küste der Region Blekinge sehen kann. Auf Drakaberget (deutsch: "Drachenberg") gibt es Aushöhlungen im Felsen, von denen man früher annahm, dass sie von einem Drachen stammten. Man findet die Fußabdrücke des Drachen im Felsen, wenn man dem alten Lotsenpfad hinauf zum Leuchtturm folgt. Auf Tärnö gibt es einen Laden, der Lebensmittel und Eis verkauft. Die Bootshäuser im Hafen können für Übernachtungen gemietet werden. Joggesö ist eine kleine Insel mit meist älteren Gebäuden, die zu Sommerhäusern umgebaut wurden. Ganz im Osten der Schären von Karlsham liegt Tjärö, eine Tourismusanlage mit Restaurant, Cafe, Laden und Herberge.

Hanö im Westen erreicht man mit dem Boot vom Fischerdorf Nogersund aus. Während der Zeit des Napoleonkrieges war Hanö Basis für die Manöver der englischen Kriegsflotte in der Ostsee. Ein Andenken an diese Zeit ist der englische Friedhof. Wie viele Seeleute der Flotte hier begraben liegen weiß man nicht genau, aber Richard Davis und Clifford Williams sind zwei von denen. Man weiß, dass sie hier beerdigt sind. Das Holzkreuz wurde im Jahre 1973 in Zusammenhang mit dem Besuch einer englischen Fregatte auf der Insel errichtet. Auch heute noch kommen Schiffe der englischen Flotte nach Hanö zu Besuch. Dann wird auf dem Friedhof ein Gottesdienst abgehalten. Die Inschrift auf dem Holzkreuz stammt von dem Mast eines englischen Schiffs und lautet "Erected by H.M.S Plymouth 21st June 1973".

Englischer Friedhof

Südlich von dem Friedhof gibt es auch ein kleines Grab, dass durch eine mit Gras bewachsene Steinsetzung kenntlich gemacht wurde und wo Karna Mattsdotter mit ihren zwei Kindern begraben liegt. Sie starben 1834 während einer Choleraepidemie.

Mit dem Ausflugsschiff "Axel" erlebt man eine klassische Dampfschiffatmosphäre im ruhigen Fahrwasser des Flusses Nättrabyän. Im Restaurationsgebäude des Gutshofs Tjurkö gibt es einen Krämerladen, Ausstellungen und ein Cafe. Sturkö lädt ein zum Baden, Fischen und zum Genießen der wunderbaren Natur. Auf Sturkö gibt es auch ein Cafe in der Windmühle, einen Kräutergarten mit Bistro, Handwerksläden und einen Campingplatz.

Auf Senoren findet man u.a. Herberge, Cafe, Laden mit landwirtschaftlichen Produkten, Campingplatz und Handwerk. Ytterön, das mit Hästholmen zusammengewachsen ist, ist eines der größten Naturreservate der Region Blekinge. Die Inseln können auch mit der Kabelfähre von Yttre Park aus erreicht werden. Stenshamn ist eines der am besten erhaltenen Fischerdörfer im Schärengarten von Blekinge. Heute sind die meisten Häuser Freizeltwohnstätten. Auf Stenshamn folgt man der Dorfstraße, bis sie in einen Damm nach Utlängan übergeht.

Ungskär ist ein gut erhaltenes altes Fischerdorf. Auf der Insel gab es noch 1975 sowohl eine Schule als auch einen Laden. Heute stehen dort etwa 30 Wohnhäuser und mehrere Bootshäuser. Auf Inlängan findet man die größte Erikaheide des Schärengartens und jede Menge Seevögel. Der Charakter von Långören, der östlichsten Insel des Schärengartens von Karlskrona, ist geprägt durch die Lotsenstation, die es 1711-1960 auf der Insel gab. Torhamn ist ein kleiner Ort mit einem Hafen, in dessen Nähe man einen Badeplatz und ein Hafencafe findet. Kastell Drottningskär auf Aspö ist ein einmaliges Beispiel einer Festung aus dem 17. Jahrhundert. Auf Drottningskär gibt es ein Cafe und ein Restaurant. Auf Aspö gibt es u.a. Fahrradverleih, Herberge, Laden und Badeplatz.

Reiseberichte | Gullmarn-Fjord

 

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