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Ingemar Stenmark

1974 veränderte der alpine Skisport Schweden, indem er den kleinen Gebirgsort Tärnaby im nordschwedischen Västerbotten auf die Weltkarte setzte. Am 17. Dezember 1974 gewann Ingemar Stenmark seinen ersten Weltcupsieg.

Ingemar wurde am 18. März 1956 in Joesjö geboren. Als es 4 Jahre alt war zog seine Familie nach Tärnaby.

Nach seinem ersten klassischen Weltcupsieg in Madonna di Campiglio 1974 gewann er zwischen 1973 und 1989 zusammen 86 Weltcuprennen (46 Weltcupsiege im Riesenslalom und 40 Siege im Slalom. Neunmal wurde Ingemar Stenmark Schwedischer Meister, zweimaliger Olympiasieger, fünfmal Weltmeister und dreimal gewann er den Gesamtweltcup. Die Schweden ließen ihre Arbeit liegen, wenn die lebende Legende aus Tärnaby fuhr - denn was ist Arbeit, wenn Ingemar fährt.

Die gestrickten Mützen mit Rentierdekorationen (Stenmarkmützen), die Ingemar Stenmark bei den Rennen trug, kamen in Schweden ganz groß in Mode. Jedes Jahr wurden 50.000 bis 100.000 Stenmark-Mützen verkauft.

Die großen Sterne kamen und gingen im Laufe der Jahre - Ingemar blieb bis heute. Gerade das Gefühl der Zusammengehörigkeit machte ihn so beliebt. Die Schweden waren ja gewissermaßen alle mit ihm, wenn er fuhr und er bezahlte es zurück mit einem Sieg nach dem anderen.

Ingemar Stenmark zog Mitte der Achtzigerjahre aus Steuergründen nach Monaco, wo er lange Jahre still und anonym lebte, bis er 2006 nach Schweden zurückkehrte.

 

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