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Nachrichten aus Schweden - Februar 2016

Aktuelle Nachrichten

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Schweden schafft sich ab

Das meistverkaufte Sachbuch in gebundener Form "Deutschland schafft sich ab" von Thilo Sarrazin erschien im Jahr 2010. Sarrazin beschäftigt sich in diesem Buch vor allem mit den Folgen der Einwanderer aus muslimischen Ländern. Er zeigt auf, dass Deutschland nicht nur älter, sondern auch immer dümmer und abhängiger von Sozialleistungen wird. Er zeigt ganz anschaulich, wie die Deutschen die Grundlagen ihres Wohlstands untergraben und so den sozialen Frieden und eine stabile Gesellschaft aufs Spiel setzen. Sarrazin bekam für dieses Buch schon im Vorfeld viel Kritik aus der Politik und man wollte ihn sogar als Parteimitglied der SPD aussperren, was aber nicht gelang.

Was Thilo Sarrazin schon im Jahr 2010 prognostizierte zeigt heute der neue UN-Bericht HDI (Human Development Index). Darin wird eine signifikante Abnahme des schwedischen Wohlstands, im Gegensatz zu den nordischen Nachbarn vorhergesagt. Schweden wird sich bis zum Jahr 2030 zu einem Dritte-Welt-Land entwickeln. Als Hauptgrund nennt die UN den rasanten Niedergang des Wohlstandes. Noch bis 2010 befand sich Schweden auf Platz 15 der Weltrangliste. Im Jahr 2015 stand das skandinavische Land nur noch auf Platz 25 und es wird bis 2030 ein Abrutschen bis auf den 45. Platz befürchtet. Außerdem wird ein immer größerer Anteil der schwedischen Bevölkerung von der Sozialhilfe leben und auch die Leistungen der schwedischen Schulen verblassen im Vergleich zu den Nachbarländern. Finnland hat eines der besten Schulsysteme der Welt, während die schwedische Schule an Wettbewerbsfähigkeit verloren hat. Entwicklungsländer wie Kuba, Mexiko, Bulgarien oder die baltischen Staaten werden Schweden nach UN-Prognose bis 2030 überholt haben. Selbst Griechenland, dass heute mehr oder weniger bankrott ist, soll im Jahr 2030 auf Platz 13 stehen. Die wahren Ursachen für den voraussehbaren Abstieg nennt die UN natürlich nicht.

Schwedens Regierung und die Medien glauben, dass ein Eckpfeiler ihrer vollkommenen Gesellschaft der Multikulturalismus ist: groß angelegte Einwanderung aus einigen der ärmsten, rückständigsten Ländern der Erde. Schweden, die mit diesem Plan nicht einverstanden sind, laufen Gefahr als Rassist, Faschist oder Nazi deklariert zu werden. Der Anteil der Muslime an der schwedischen Bevölkerung steigt steil an. "Wenn man die Dritte Welt importiert, ist es das, was man bekommen wird", schreibt "speisa.com" auf seiner Webseite.

25.02.2016

Volvo ruft 59.000 Autos in die Werkstatt

Volvo ruft 59.000 Pkw’s zurück in die Werkstatt, deren Motor und elektrische Systeme sich während der Fahrt abschalten können. Die Ursache ist ein Software-Fehler, der 60- und 70-Serie aus dem Modelljahr 2016 mit einem Fünfzylinder-Dieselmotor. Betroffene Fahrzeughalter werden in Kürze einen Brief erhalten, wo Sie aufgefordert werden, sich an die nächste Werkstatt zu wenden, um die Software aktualisieren zu lassen. Auch rund 100 Polizeiautos sind betroffen. Wenn der Motor sich abschaltet, geht er nach ein paar Sekunden wieder an. Der Fehler wurde von einem Volvo-Fahrer entdeckt, der daraufhin Alarm schlug. Ein Sprecher von Volvo Cars sagte: "Es kann als unangenehm empfunden werden, aber uns wurden bisher keine Unfälle gemeldet".

20.02.2016

Hochgeschwindigkeitszug in Mittelschweden fängt Feuer

Ein Hochgeschwindigkeitszug vom Typ X2000 fing heute Nachmittag auf dem Weg von Stockholm nach Göteborg Feuer. Rund 230 Passagiere wurden in einem der landesweit verkehrsreichsten Bahnstrecken bei Skövde über Lautsprecheransage aufgefordert, den Zug ohne ihr Gepäck zu verlassen. Zeitgleich sahen die Pendler und Touristen an Bord Rauchschwaden vor den Fenstern des Zuges. Ein Sprecher der Bahngesellschaft SJ teilte mit, dass der Motor hinter der Fahrerkabine Feuer fing. Es gab keine unmittelbaren Berichte über Verletzungen. Die Bahnstrecke wurde gesperrt und es kam zu Verzögerungen im Straßenverkehr.

19.02.2016

Reaktor 1 in Oskarshamn wird stillgelegt

Der AKW-Reaktor O1 in Oskarshamn wird bis Mitte nächsten Jahres stillgelegt. Dies entschied gestern die Leitung der Betreibergesellschaft OKG (Oskarshamnsverkets Kraftgrupp AB). Der bereits stillgelegte Reaktor 2 wird nicht wieder in Betrieb genommen. Aber der im Jahr 2008 auf 1.450 MW ausgebaute Reaktor 3 soll noch weiter laufen.

17.02.2016

Alle Mitglieder der Indie-Band Viola Beach sterben bei Autounfall

Nach Angaben der schwedischen Polizei hat ein Auto mit großer Geschwindigkeit auf der E4 eine Schranke durchbrochen und ist von einer für den Öltanker Tellus geöffneten Hubbrücke über 26 m in die Tiefe des Södertäljekanals gestürzt. Taucher konnten nur noch fünf Leichen aus dem kalten Wasser bergen. Nach Informationen von Aftonbladet saßen in dem Auto die vier Mitglieder der Pop-Gruppe "Viola-Beach" und ihr Manager aus dem nordenglischen Warrington. Die Band und ihr Manager, alle im Alter zwischen 19 und 35 Jahren, befanden sich auf dem Rückweg nach einem Auftritt beim schwedischen Musikfestival "Where is the Music?" in Norrköping.

Laut Angaben der Polizei funktionierten die Warnsignale an der Brücke, andere Fahrzeuge standen bereits dort und warteten auf die Weiterfahrt. Die Schranke ist etwa fünfzig Meter von der Brückenöffnung entfernt. Weitere 150 Meter davor blinkten bereits rote Warnlichter wegen der Brückenöffnung.

14.02.2016

Schwedische Notenbank senkt Leitzinsen auf neues Rekordtief

Die schwedische Zentralbank senkte heute ihren Reprozins von zuvor -0,35 % auf -0,50 %, um der starken Krone entgegenzuwirken. Dadurch müssen Banken so viel wie noch nie zuvor zahlen, wenn sie Geld bei der Notenbank parken. Die Reichsbank will auch in den ersten sechs Monaten dieses Jahres die Käufe von Staatsanleihen wie geplant fortsetzen. Die Kupons der Staatsanleihen sollen reinvestiert werden. Die Inflation in Schweden liegt trotz der niedrigen Zinsen schon seit über fünf Jahren unter der angestrebten Zwei-Prozent-Marke.

11.02.2016

Schwedische Küstenwache bereit für Flüchtlingsansturm

Die Mitarbeiter der Küstenwache arbeiten Tag und Nacht daran, auf verdächtige Schiffe zu achten, mit denen Menschenhändler Flüchtlinge nach Südschweden schmuggeln wollen. Die Küstenwache hat die Anzahl der Stunden auf See erhöht und patrouilliert rund um die Uhr. Aber wenn im Frühjahr Einheimische mit dem Segeln beginnen wird es schwieriger die Gewässer zwischen Schweden und Dänemark zu kontrollieren. Vor allem wird es schwieriger, zu erkennen, welche Boote von üblichen Mustern abweichen. Man konzentriert sich weiterhin auf seltsame Muster und Verhaltensweisen von Sportbooten, die in der Meerenge reisen. Die schwedische Küstenwache hat ausdrücklich davor gewarnt, eine hohe Strafe zu riskieren, wenn sie beim Menschenschmuggel erwischt werden, außerdem können die Skipper ihr Leben aufs Spiel setzen.

Die einzigen Verdachtsfälle von Menschenhandel mit dem Boot nach Südschweden gab es im vergangenen Monat, als zwei Männer in einem kleinen Schlauchboot nach ihrer Ankunft nördlich von Helsingborg verhaftet wurden. Einer der Männer hatte einen norwegischen Personalausweis, während der andere keine Dokumente bei sich hatte.

Mehr als 163.000 Flüchtlinge kamen im Jahr 2015 nach Schweden - eine Rekordzahl. Mit weiteren 100.000 Neuankömmlingen rechnet man in diesem Jahr.

10.02.2016

Atomkraftwerke in Schweden sollen besser bewacht werden

Angesichts der weltweiten Bedrohungslage ordnete die schwedische Atomaufsicht jetzt an, dass die AKW's besser gegen Angriffe geschützt werden müssen. Künftig sollen in den drei Kernkraftwerken Forsmark, Ringhals und Oskarshamn bewaffnete Sicherheitskräfte und Wachhunde eingesetzt werden. Die neuen Anforderungen an den physischen Schutz der Anlagen werden Teil der Kernkraft-Lizenzen werden, sagte die Strahlenschutzbehörde. Die neuen Regeln müssen bis spätestens in einem Jahr umgesetzt werden.

 Die Umweltorganisation Greenpeace zeigte in der Vergangenheit mehrmals Sicherheitslücken auf. So hatten es Umweltaktivisten wiederholt geschafft, sich Zugang zu den Kernkraftwerken Ringhals und Forsmark zu verschaffen.

06.02.2016

Schwedischer Rundfunk berichtet in leichtem Schwedisch

Der Schwedische Rundfunk führt heute ein neues Nachrichtenprogramm in leicht verständlichem Schwedisch ein (Radio Sweden på lätt svenska). Das Programm unterbreitet die wichtigsten Tagesmeldungen in leicht verständlicher Sprache. Damit will der Sender zur Integration von Flüchtlingen in Schweden beitragen. Bei der Themenauswahl wird man sich folglich auf Menschen konzentrieren, die erst kurze Zeit in Schweden sind. Den neuen Podcast gibt es von Montag bis Freitag um 16 Uhr im Radio und auf der Webseite.

03.02.2016

Schwedischer Nationaltrainer tritt ab

Der schwedische Nationaltrainer Erik Hamrén kündigte heute an, dass er nach der Fußball-EM 2016 aufhören will. Sein Vertrag läuft noch bis zur Euro-Endrunde 2016. Der 58-Jährige trainiert die schwedische Nationalmannschaft seit 2009, als er Lars Lagerbäck als Coach abgelöste, nachdem Schweden es nicht schaffte, sich für die WM in Südafrika zu qualifizieren. Die Medien spekulieren unter anderem über den früheren schwedischen Nationalspieler Henrik Larsson als Hamrén-Nachfolger.

01.02.2016

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