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Nachrichten aus Schweden - Dezember 2015

Aktuelle Nachrichten

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Schweden schickt Präzisionsbomben nach Frankreich

Schweden wird Präzisionsbomben nach Frankreich liefern, um die Operation gegen den islamischen Staat in Syrien und dem Irak zu unterstützen. Es geht um zwei verschiedene Varianten, die sehr präzise von einem Laser bzw. von GPS gesteuert werden. Die in den USA hergestellte Mehrzweckbombe vom Typ Mark 82 hat ein Gewicht zwischen 232 und 259 Kilogramm. Die 2,21 m langen Freifallbomben werden von der Unterseite eines Kampfflugzeugs abgelassen und steuern dann mit ihren beweglichen Flossen am Heck auf das Ziel zu. Die Version mit GPS-Steuerung kann in völliger Dunkelheit und über den Wolken benutzt werden. Sie haben eine Trefferquote von ca. 10 Metern. Die Bomben haben einen Stahlmantel und sind mit 89 kg des hochexplosiven Sprengstoffs Tritonal und Aluminiumpulver gefüllt. Neben Präzisionsbomben für Frankreich wird Schweden beim Lufttransport im Kampf gegen den IS und der bei der UN-Mission in Mnusma in Mali helfen.

21.12.2015

Dies sind die meist gegoogelten Begriffe in Schweden

Heute veröffentlichte Google seine jährliche Liste der diesjährigen Suchbegriffe. Ein Querschnitt von dem, für was sich die Schweden in diesem Jahr am meisten interessierten. Knapp die Hälfte aller Suchanfragen in Schweden wurden von einem Smartphone aus gestellt. Die meisten Suchen bei Google reflektieren überwiegend das, was auf der Nachrichtenagenda steht. Im Januar suchten die Schweden nach Charlie Hebdo aufgrund der Bombenanschläge in Paris und im Februar war es der Eurovision Song Contest. Der mit Abstand am meisten gegoogelte Suchbegriff war das 17-jährige Mordopfer Lisa Holm. Auch die Messerattacke bei Ikea in Västerås und das Bild von dem syrischen Jungen Alan Kurdistan, der am Strand in der Türkei angespült wurde, gehört zu den Dingen, nach dem in diesem Jahr viel gegoogelt wurde. Beim Essen wollten die Schweden wissen, was Semmelwrapen, Chiapudding oder eine Vulkanpizza ist.

16.12.2015

Junge Schweden verlassen Norwegen weil der Ölboom endet

Junge Schweden zog es nach Norwegen, weil die Gehälter in dem Nachbarland viel höher sind. Jetzt, wo der Ölboom nachlässt ziehen viele von ihnen wieder nach Hause. Nach neuesten Zahlen verließen zwischen April und September mehr als 2.000 Schweden das westliche Nachbarland. Wenn sich der Abwärtstrend fortführt, wird Norwegen bis Ende Dezember zum ersten Mal seit der Jahrtausendwende, eine Nettoabwanderung der Schweden sehen. Schweden sind nach Polen die zweitgrößte Einwanderergruppe in Norwegen. Etwa ein Fünftel aller Arbeitnehmer in Norwegen im Alter zwischen 17 und 25 Jahren waren im Jahr 2013 Schweden. Im vergangenen Jahr wurde die Nachfrage nach Arbeitskräften in Norwegen viel niedriger, während die Nachfrage in Schweden anstieg. Schweden erfreut sich einer wachsenden Wirtschaft. Noch nie gab es mehr offene Stellen als es jetzt in Schweden. Es gibt auch deshalb einfach viel weniger Grund, nach Norwegen zu gehen.

15.12.2015

Glanz und Glamour beim schwedischen Nobel-Bankett

Auch in diesem Jahr fand am 10. Dezember traditionell die Nobelpreisverleihung statt, dem Todestag des Preisstifters Alfred Nobel. Die neuen Nobelpreisträger in Frack und langen Kleidern wurden bei einem verschwenderischen königlichen Abendessen im Rathaus von Stockholm geehrt, nachdem Sie bei einer glanzvollen Zeremonie im Konzerthaus von König Carl XVI. Gustaf ihre Preise überreicht bekamen. Obwohl es vor dem Abendessen ein Verbot von Mobiltelefonen gab, konnten ein oder zwei Gäste der Lage nicht widerstehen und machten ein Selfie oder sogar einen Schnappschuss der Royals, als Sie in die prächtige Halle kamen. Den beiden schwangeren Prinzessinnen - Victoria und Sofia - wurde die meiste Aufmerksamkeit gewidmet, als sie mit deutlich sichtbaren Babybäuchen in ihren Ballkleidern erschienen. Es wurde an mehr als 60 Tischen gespeist, auf denen rund 7.000 Porzellanstücke standen. Für das Fest wurden insgesamt 42 Köche und 260 Kellner bestellt. Insgesamt 400 Flaschen Champagner wurden während der Nacht geöffnet und 198 kg Steinbutt wurden für die 1.350 Gäste als Vorspeise verbraucht.

11.12.2015

Pizzakrieg in Göteborg

Insgesamt 44 Pizzerien in Göteborg kritisierten das Unternehmen OnlinePizza, fast den gesamten Gewinn aus dem Verkauf zu nehmen. Die Pizzabäcker werden zu Sklaven ihrer eigenen Arbeit. OnlinePizza ist ein Pizzaservice und hat landesweit 1.224 Pizzerien mit Hauszustellung in 206 Städten, die auch andere Lebensmittel nach Hause liefern. Das Unternehmen fungiert als Mittler und nimmt 13 Prozent des Verkaufspreises plus festen Gebühren für die Premium-Mitgliedschaft und der Teilnahmegebühr der Pizzerien. Der Kunde zahlt auch eine Nachnahmegebühr. Onlinepizza nahm am Anfang einige Prozent des Umsatzes, hat aber den Preis sukzessiv erhöht. Pizzahero heißt ein lokales Unternehmen in Falun, dass bedeutend niedrigere Gebühren von den Pizzabäckern verlangt.

09.12.2015

Personalmangel bei der Polizei

Einige Polizisten in Sundsvall arbeiten auf Zeit, andere gehen in Teilzeit. Der Mangel an Polizisten kommt zum Teil durch Pensionierungen, aber auch durch Umbesetzungen von mehreren Polizeibeamten nach Malmö, wo sie bei der Aufnahme von Flüchtlingen unterstützen. Die gleichmäßige Bewachung der Asylunterkünfte und die erhöhte Terrorbereitschaft erfordern zusätzliche Mittel. Die Aufgaben haben sich verändert und es ist schwieriger geworden das Personal zwischen den Regionen umzuschichten. Ein Rezept für die Lösung der Personalausstattung bei der Polizei ist es, die pensionierten Kollegen zurückzuholen, schreibt die Sundsvalls tidning.

08.12.2015

Fähre musste wegen Wassereinbruch umdrehen

Eine Fähre mit gut 1.500 Passagieren auf der Strecke von Tallinn nach Stockholm musste in der letzte Nacht in der Mitte der Ostsee wegen Wassereinbruch umdrehen. Heftiger Wind mit Windgeschwindigkeiten von 20 Metern pro Sekunde riss die Radarantenne vom Steven und zerschlug zwei Fenster auf Deck 6. Wasser sickerte in den Konferenzraum, als die Wellen gegen die Frontpartie des Schiffes schlugen. Der Vorfall ereignete sich um 23 Uhr auf der Passagierfähre "Victoria 1", die schon seit mehreren Stunden auf der Ostsee unterwegs war. Das Personal an Bord versuchte den Schaden zu beheben, aber wegen dem rauen Wetter wurde beschlossen, zurück nach Tallinn zu fahren. Es bestand keine Gefahr für die 1568 Passagiere. Sie wurden vom Lautsprechersystem über die Routenänderung informiert.

05.12.2015

Geldregen bei IKEA-Personal

Ikea begrüßt die Anstrengungen und die Loyalität ihrer Mitarbeiter. Um dies zu beweisen, hat der Möbelriese beschlossen, 960 Mio. SEK mehr in die Rentenkasse zu bezahlen. Es geht um eine Pensionsrückstellung in Form von annähernd 14.000 SEK pro Mitarbeiter. Die Zahlung setzt eine fünfjährige Betriebszugehörigkeit voraus.
"Jeder Mitarbeiter ist wichtig für unseren Erfolg und das weitere Wachstum. Alle Vollzeitbeschäftigten bei Ikea Schweden erhalten den gleichen Betrag, unabhängig von Position und Höhe des Gehalts. Teilzeitbeschäftigte erhalten einen Betrag, der proportional zu der Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden ist. Alle Mitarbeiter, die fünf Geschäftsjahre oder mehr im Konzern gearbeitet haben sind qualifiziert", sagte die Personalchefin von IKEA Sverige.

04.12.2015

Schweden möchte Öresundbrücke schließen können

Öresundbrücke

Die schwedische Regierung möchte in der Lage sein, die Öresundbrücke zwischen Schweden und Dänemark zu schließen, wenn der Rekordflüchtlingszustrom weiter anhält. Der neue Gesetzesvorschlag soll morgen von der Regierung in einer Sondersitzung beraten werden. Eine vorübergehende Schließung der Brücke könnte eine weitere Maßnahme sein, um die Gefahr der öffentlichen Ordnung oder der inneren Sicherheit als Folge des großen Zustroms von Asylsuchenden zu senken. Laut Infrastrukturministerin Anna Johansson gibt es keine aktuellen Pläne diesen Schritt zu ergreifen, doch müsse die Regierung in einer Notsituation die gesetzlich abgesicherte Möglichkeit dafür haben. Mitte Dezember soll über das Gesetz im Reichstag abgestimmt werden.

Die Zahl der Asylanträge ist weiterhin auf einem Niveau, das diese Situation erfordere. Die Öresundbrücke ist die wichtigste und am stärksten frequentierte Verbindung nach Dänemark. Mehr als 30.000 Pendler nutzen den kombinierten Straßen- und Eisenbahnübergang zwischen Malmö und Kopenhagen jeden Tag. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass Bahnreisende aufgrund einer eventuellen Schließung nicht betroffen sein werden. Erst letzte Woche hatte der schwedische Ministerpräsident Stephen Löfven entschieden, dass Ausweiskontrollen für alle Bahnreisenden und Verkehrsteilnehmer beim Überqueren der Brücke eingeführt werden. Normalerweise dauert eine Zugfahrt zwischen den beiden Hauptstädten 30 Minuten. Wenn jetzt Ausweiskontrollen durchgeführt werden, kann zu Verzögerungen von bis zu einer Stunde führen. Es ist noch nicht klar, wie Dänemark auf den Vorschlag reagiert. Das Land hat eine härtere Haltung gegenüber Asylanträgen als Schweden, aber im November kritisierten sie die Einführung von Grenzkontrollen zum Nachbarn, da es zu teuer sei.

03.12.2015

Elch starb im Garten

Das sich Elche über Bauerhöfe oder Gärten bewegen ist nicht ungewöhnlich. Aber das sich einer in einen Garten legt und stirbt ist umso ungewöhnlicher.

Als die Besitzer eines Einfamilienhauses in Rosvik nach Hause kamen, begannen ihre Hunde zu bellen weil ein Elch im Garten war. Als der Mann mit einer Pfanne nach draußen ging und laut rasselte, wollte der Elch den Garten nicht verlassen. Er lag ganz ruhig unter einer Eberesche. Dann berührte er ganz leicht den Kopf und stellte fest, dass das Tier tot war. Ein Tierarzt untersucht den Elch, um die Todesursache festzustellen. Ein Grund könnte sein, dass das Tier von der Eibe gefressen hat, die für Elche giftig sind.

01.12.2015

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