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Nachrichten aus Schweden - Juli 2015

Aktuelle Nachrichten

Archiv: 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017

 

Gruppenauslosung WM 2018

Gestern hat die Fifa in St. Petersburg die Qualifikationsgruppen zur WM 2018 in Russland ausgelost. Schweden spielt in der WM-Qualifikationsgruppe A - ein Alptraum für den schwedischen Trainer, Erik Hamrén. In der Hammergruppe sind neben Bulgarien, Weißrussland und Luxemburg allerdings auch die Niederlande und Frankreich. Wieder scheint es schwierig für die Schweden, den Titel zu erreichen. Deutschland hat dagegen mit Tschechien, Nordirland, Norwegen, Aserbaidschan und San Marino eine leichte Gruppe erwischt und wird schon jetzt als Favorit gehandelt.

Die Gruppenspieltage finden vom 4. September 2016 bis 10. Oktober 2017 statt. Die neun Gruppensieger qualifizieren sich dabei unmittelbar für die Endrunde, die acht besten Gruppenzweiten spielen in Playoffs die weiteren vier europäischen WM-Starterplätze aus. 

Die Fußballweltmeisterschaft findet vom 14. Juni bis 15. Juli 2018 in elf russischen Städten statt. Das Eröffnungsspiel und Finale werden jeweils in Moskau ausgetragen.

25.07.2015

Mehr Verkehr auf der Öresundbrücke

Öresundbrücke

Die im Jahr 2000 eröffnete Öresundbrücke feiert in diesem Monat ihren 15. Geburtstag. Die fast 16 Kilometer lange Öresundquerung zwischen Kopenhagen in Dänemark und Malmö in Schweden wird täglich von Tausenden von Pendlern benutzt. Am letzten Samstag kam es zu einem neuen Rekord an Überquerungen auf der Öresundbrücke zwischen Schweden und der dänischen Hauptstadt. Insgesamt fuhren innerhalb von 24 Stunden 30.955 Fahrzeuge über die Brücke. Das waren 1.500 Autos mehr als der alte Rekord vom Juni 2014 und fast doppelt so viele als an einem normalen Tag. Das Allzeithoch davor waren 28.894 Fahrzeuge im Juni 2009, als ein Eagles-Konzert in Malmö stattfand.
Immer mehr ausländische Touristen steuern auf schwedische Campingplätze zu. Jetzt in der Hauptferienzeit strömen die Camper mit ihren Wohnmobilen in das nordischen Land und die meisten von ihnen benutzen die Öresundbrücke, um vom europäischen Kontinent nach Schweden zu kommen. Anfang diesen Monats hat die Polizei in Malmö die Kontrollen an der Grenze verstärkt, um nach Waffen zu suchen, die illegal über Dänemark nach Schweden geschmuggelt werden.

20.07.2015

Postkartentradition immer noch stark in Schweden

Die digitale Kommunikation hat die Praxis vom Versenden von Postkarten aus dem Urlaubsort noch nicht verdrängt. Zwar könnte man meinen, dass die sozialen Medien, Instant Messaging und E-Mail den Postkarten den Garaus gemacht haben. Eine SIFO-Umfrage ergab, dass jeder zweite Schwede immer noch eine Postkarte von seinem Urlaubsort mit der Hand schreibt und auf dem Postweg verschickt. Das gilt auch für Menschen im Alter zwischen 15 und 29, die wahrscheinlich digital am besten vernetzt sind. In diesem Sommer werden vermutlich 25 Millionen Postkarten von PostNord AB in Schweden zugestellt. Sechs von zehn Postkarten werden an Freunde versendet, während fast die Hälfte an Eltern oder Großeltern geschickt werden. Nur ein Prozent werden an Vorgesetzte geschrieben. Die TNS SIFO Umfrage wurde mit 2000 Menschen in der ersten Junihälfte durchgeführt.

19.07.2015

Gutes Jahr für Heidelbeeren

Dieses Jahr wird es in den schwedischen Wäldern mehr Blaubeeren geben, zumindest im Norden des Landes. Nach einer Prognose von der schwedischen Universität für Agrarwissenschaften (SLU) wird es in diesem Jahr in Nordschweden rund 40 Prozent mehr Heidelbeeren geben als im Durchschnitt der letzten 12 Jahre. In Götaland scheint die Verfügbarkeit von Blaubeeren als "relativ gut", mit mehr als 90 Prozent reifen Heidelbeeren im Vergleich zu einem normalen Jahr, während es in Svealand voraussichtlich nur 80 Prozent des Durchschnitts für den Zeitraum von 2003 bis 2014 sein wird. Die Blaubeersaison beginnt allerdings durch den kühlen Sommer viel später im Jahr als üblich. Nach Schätzungen der SLU, wird die diesjährige Blaubeerernte mit ca. 550.000 Tonnen kg, deutlich höher als normal.

16.07.2015

Ferien auf Saltkrokan

Wer erinnert sich nicht an die Fernsehserie "Ferien auf Saltkrokan" (Vi på Saltkråkan)? Jetzt kann man das Haus auf der Insel kaufen, wo die Astrid Lindgren-Fernsehserie gedreht wurde. Das Haus wird von einem Makler für 3,5 Millionen Kronen angeboten. Es hat eine Wohnfläche von 70 qm, fünf Zimmer und eine Küche. Es wurde 1909 erbaut und verfügt über ein großes Grundstück von 1467 Quadratmetern. Es ist ein typisches Inselhaus - rot mit weißen Fenstern, sehr gepflegt und liebevoll restauriert. Norröra liegt in den Stockholmer Schären und ist eine echte Schärenidylle, die wahrscheinlich viele noch in Erinnerung haben, aber gewiss nicht unter diesem Namen sondern als Saltkråkan. Die Insel liegt nur einen Steinwurf von Snickargården entfernt, wo Onkel Melker und seine Familie in der schwedischen Kinder-Serie aus den 1960er Jahren ihre Heimat hatten.

11.07.2015

Eurovision Song Contest kommt 2016 nach Stockholm

Nach dem Sieg von Måns Zelmerlöv in Wien, wird jetzt Schweden das Volksfest der Musik abhalten. Austragungsort des nächsten Eurovision Song Contest am 14. Mai 2016 wird der Ericsson Globe (Globen) in Stockholm. Trotz Online-Kampagnen für Göteborg sowie Umeå in Nordschweden, der Kulturhauptstadt Europas im Jahr 2014, hat man sich für die schwedischen Hauptstadt entschieden. Schwedens berühmteste Gruppe aller Zeiten, Abba, gab dem Land 1974 seinen ersten Erfolg in dem Wettbewerb, der sich bis heute noch fünf Mal wiederholte. Schweden ist mit insgesamt sechs Siegen das erfolgreichste Land nach Irland mit sieben Siegen.

08.07.2015

Mörderschnecken vermehren sich rasend schnell

Schwarze WegschneckeDurch den milden Winter gibt es dieses Jahr eine Rekordzahl an Mörderschnecken. Der Anstieg hat auch dazu geführt, dass damit die Anti-Schneckenmittel aus den Regalen in den Geschäften verschwunden sind. Schnecken essen gerne Setzlinge und Gemüse in den Gärten. Sie fressen Löcher in Blätter und Blumen, vor allem an niedrig wachsendem Gewächs.

Die Mörderschnecken, genauer spanische Wegschnecken (Arion lusitanicus), sind Kannibalen und zerstören nicht nur die Gärten sondern multiplizieren sich explosionsartig. Nicht nur, dass sie große Mengen an Eiern produzieren, sie können sich auch selbst befruchten, weil sie Zwitter sind. So ist die Verbreitung von den wenig geliebten Tieren sehr schnell und es kann aus einer einzelnen Schnecke oder einem Ei in kurzer Zeit eine neue große Population entstehen.

Die erste Mörderschnecke in Schweden wurde im Jahr 1975 in der Nähe von Helsingborg entdeckt und breitet sich seitdem rasch aus. 1988 fand man die erste Mörderschnecke in der Region von Stockholm.

04.07.2015

Explosionsartige Vermehrung der Moskitos in Norrland

Die Mückenplage hat Nordschweden voll im Würgegriff und scheint dieses Jahr schlimmer zu werden als je zuvor. Der milde Winter und feuchte Frühling mit Hochwasser in Kombination mit dem jetzt sehr heißen Sommer bieten den Stechmücken in diesem Jahr günstige Voraussetzungen. Besonders die Waldgebiete sind stark betroffen. Experten erwarten in diesem Sommer etwa doppelt so viele Stechmücken wie im Vorjahr. In den letzten drei Wochen hat der Verkauf von Insektenschutzmittel in Norrbotten, Västerbotten und Jämtland um mehr als 8000 Prozent zugenommen.

Auch am Dalälven machen die Mücken den Menschen das Leben schwer. Hier haben die Mücken das Land so sehr verseucht, dass sie sogar aus dem Hubschrauber mit Bio-Insektiziden bekämpft werden müssen. Die Stechmücken können eine Vielzahl von Krankheiten verbreiten. Dieses Risiko ist höher, wenn die Mücken ihre Opfer mehrmals stechen im Gegensatz zu regulären Waldmücken. Die Ockelbo-Krankheit und Tularämie (Lemmingfieber) werden durch Mückenangriffe in Schweden verbreitet.

03.07.2015

Großinvestition in neue Geschwindigkeitsüberwachungskameras

GeschwindigkeitskameraZusätzliche fast 300 neue Verkehrsüberwachungskameras sollen nächstes Jahr entlang der schwedischen Straßen montiert werden, um sicherzustellen, dass die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten eingehalten werden. Am Ende des nächsten Jahres werden dann rund 1.600 Kameras in Schweden installiert sein. Die neuen Kameras sollen vorwiegend da aufgestellt werden, wo viel Verkehr ist und auf Straßen mit vielen Kurven. Nach einer Berechnung des Zentralamts für Straßenwesen (Vägverket) verringern die Anlagen zur Geschwindigkeitsüberwachung 20 Verkehrstote pro Jahr und verhindern, dass 50 Verkehrsteilnehmer schwer verletzt werden.

Im Gegensatz zu Deutschland, wo die Radarfallen versteckt aufgestellt werden, wird in Schweden ehrlicherweise vor jeder Kamera mit großen Warnschildern darauf hingewiesen, dass hier geblitzt wird. Wer dann trotzdem noch zu schnell fährt, ist es selber Schuld. Hier eine Liste mit allen im Jahr 2008 installierten Geschwindigkeits-Überwachungskameras (Blitzer) in Schweden.

01.07.2015

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